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wohnungsneubaui m vergleichWohnungsneubau: Viel Luft nach oben  11.09.2017
Im europäischen Vergleich verläuft der Wohnungsneubau in Deutschland eher schleppend

Nach Jahren rückläufiger und (zu) stark eingebrochener Bautätigkeit befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland seit 2010 wieder im Aufwind. Im vergangenen Jahr wurden 278.000 Wohnungen neu errichtet, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie LBS Research mitteilt, sei der Wohnungsbau damit quantitativ auf dem richtigen Weg, um perspektivisch die Wohnungsmarktsituation zu entspannen. Allerdings sei er noch weit entfernt vom tatsächlichen Neubaubedarf, der auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt wird. Dass Deutschland bei der Bautätigkeit noch „Luft nach oben“ habe, verdeutliche auch der Blick über die Grenzen.
Wie LBS Research auf der Grundlage aktueller statistischer Daten und Informationen von Euroconstruct (ein europäisches Forschungs- und Beratungsnetzwerk) mitteilt, liegt Deutschland mit einer Fertigstellungsquote von 3,2 Wohnungen pro 1.000 Einwohner nunmehr im europäischen Mittelfeld der 19 Euroconstruct-Länder. Viele Jahre bildete die Bundesrepublik mit einer Quote von unter 2 das Schlusslicht in Europa. - Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass in vielen europäischen Ländern - bezogen auf die Bevölkerungszahl - immer noch deutlich mehr gebaut wird als hierzulande. So lag 2016 die Wohnungsbauintensität in Polen und Belgien fast um ein Drittel, in Frankreich und Schweden um fast zwei Drittel und in der Schweiz und Norwegen um das Doppelte höher als hierzulande. Drei Wohnungen pro 1.000 Einwohner und mehr seien eher als „normal“ einzustufen, wie z. B. auch in den Niederlanden, das Deutschland mit einer Quote von 3,7 weiterhin übertrifft, so die Experten der LBS. Leicht unter der „Norm“ mit einer Wohnungsbauintensität zwischen 2,9 und 2,5 liegen Irland, die Slowakei, Dänemark und Großbritannien. Dies reiche dort jedoch aus, um den Ersatzbedarf zu decken und den Wohnungsbestand nicht allzu sehr altern zu lassen. Deutlich weniger als 2 Wohnungen pro 1.000 Einwohner wurden in den von der Finanz- und Staatsschuldenkrise besonders betroffenen Ländern Italien und Spanien fertiggestellt. Das Schlusslicht bildete 2016 Portugal mit einer Quote von 0,6.
Traditionell wagen nach Informationen von LBS Research die Forscher zugleich einen Blick in die Zukunft. Nach dieser Prognose dürften 2017 die Neubauzahlen (einschließlich genehmigungspflichtige Um- und Ausbauten und neu errichtete Wohnungen in Nichtwohngebäuden) hierzulande weiter ansteigen, und zwar um 13 Prozent auf 315.000 neu gebaute Wohnungen. Nach der Prognose der Bauexperten des ifo -Instituts (es vertritt Deutschland bei „Euroconstruct“) würde die Quote damit leicht auf 3,3 fertiggestellte Wohnungen pro 1.000 Einwohner steigen. Am europäischen Ranking würde dies allerdings zunächst nichts ändern: Deutschland würde auch weiterhin nur eine Position im Mittelfeld einnehmen, da sich nach der Prognose die meisten Länder im oberen Feld bezüglich ihrer Bauintensität ebenfalls verbessern. Besonders hohe Fertigstellungsquoten mit Werten über 6 sagen die Euroconstruct-Experten für die Länder Schweden, Schweiz und Norwegen voraus.
Besonders kräftig fällt laut Aussage von LBS Research dabei der Anstieg der Wohnungsfertigstellungen für Schweden aus, das aus einer Position im Mittelfeld (mit einer Quote von nur 2,8 Wohnungen pro 1.000 Einwohner im Jahr 2013), bereits 2016 ins obere Drittel vorrückte (mit einer Quote von 5,3) und sich 2017 mit einer Bauintensität von 6,5 an die Spitze des Rankings katapultieren soll. In Schweden, so die Erklärung der Immobilienexperten, hätten niedrige Zinsen, eine hohe Wohnraumnachfrage - auch aufgrund einer steigenden Zuwanderung – sowie steigende Einkommen zu einer spürbaren Belebung der Bautätigkeit geführt. Hinzu käme die Umsetzung wichtiger Reformen. So seien beispielsweise die Genehmigungsverfahren beschleunigt, regionale Auflagen zurückgestutzt und der Mietwohnungsmarkt schrittweise dereguliert worden, so dass sich die Anreize für den Wohnungsbau deutlich verbesserten.
In Deutschland gibt es bezüglich der Nachfragesituation und der Rahmenbedingungen zwar eine ähnliche Ausgangslage. Allerdings bestehen nach Einschätzung der LBS-Experten hierzulande immer noch zu viele Hemmnisse, die den Wohnungsneubau bremsen. Dazu gehören hohe Baukosten aufgrund vieler Vorschriften und Auflagen, eine zurückhaltende Baulandausweisung und eine in der Bevölkerung fehlende Akzeptanz für die Entwicklung neuer großer Wohngebiete. Für private Erwerber komme hinzu, dass sie sich aufgrund gestiegener Preise in Ballungsräumen häufig kein Wohneigentum mehr leisten können. Gleichzeitig habe sich der Staat aus der Wohneigentumsförderung zurückgezogen und Belastungen, etwa bei der Grunderwerbsteuer, erhöht.
Quelle: LBS Research

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Solarstrom neuer LeitfadenSolarstrom für Mieter - Neuer Leitfaden 01.09.2017
BSW Leitfaden unterstützt die Immobilienwirtschaft

BSW-Leitfaden unterstützt Immobilien- und Energiewirtschaft bei der Initiierung solarer Mieterstromprojekte und berücksichtigt neues Mieterstromgesetz
Rund zehn Millionen Verbraucher nutzen in Deutschland bereits eigene Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeproduktion. Auch immer mehr Mieter wollen nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) ihren Energiebedarf zu möglichst hohen Anteilen aus vor Ort erzeugter Solarenergie decken.
Geschäftsmodelle mit Mieterstrom
Der BSW-Solar hat zu diesem Anlass die Info-Broschüre „Geschäftsmodelle mit Mieterstrom“ neu aufgelegt. „Mit dem kostenlosen Leitfaden wollen wir Stadtwerken und der Immobilienwirtschaft eine Hilfestellung an die Hand geben, um ihre Mieter und Kunden künftig erfolgreich mit preiswertem Solarstrom zu versorgen und damit gleichzeitig stärker an sich zu binden“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
Neue Broschüre
Die 56-seitige Broschüre zeigt, wie die neuen gesetzlichen Regeln wirken, was bei der Planung und Umsetzung von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden beachtet werden sollte und wie sich die Investition für alle Beteiligten rechnet. Der Leitfaden stellt dar, wie der auf Dächern von Wohngebäuden erzeugte Solarstrom an Letztverbraucher – insbesondere Mieter – in diesem Wohngebäude oder in Wohngebäuden und Nebenanlagen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung geliefert werden kann. Er durchleuchtet das Mieterstromgesetz und beschreibt ausführlich die Faktoren, die unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen die Wirtschaftlichkeit der lokalen Solarstromversorgung beeinflussen.
Der Leitfaden kann auf dem Online-Portal www.pv-mieterstrom.de unter dem Kurzlink http://bsw.li/2vriKRB kostenfrei heruntergeladen werden.

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Altersvorsorge: Deutsche vertrauen weiter auf Immobilien 18.09.2017
Die  Immobilie ist immer noch vorn mit dabei

Das Thema Rente wird im Bundestagswahlkampf heiß diskutiert. Viele Deutsche sorgen sich, dass das Geld im Alter nicht mehr reichen wird. Allerdings beschäftigen sich noch immer zu wenige mit der Altersvorsorge, wie eine aktuelle Umfrage von Statista und YouGov nun zeigt. Demnach sorgt jeder fünfte Erwachsene in Deutschland (19 Prozent) gar nicht fürs Alter vor.
Die Mehrheit der Befragten (45 Prozent) verfügt über eine gesetzliche Altersvorsorge, wie die Grafik von Statista zeigt. 38 Prozent sparen fürs Alter, jeder Vierte setzt auf Wertanlagen wie Immobilien. Beim Thema private Altersvorsorge zögern viele Bundesbürger jedoch noch. Zwar hat sich die Hälfte der Befragten schon mal damit auseinandergesetzt (51 Prozent), doch fast 30 Prozent haben sich noch nicht damit beschäftigt und haben dies auch in naher Zukunft nicht vor.
Auch an Aktien als Wertanlage fürs Alter trauen sich viele Deutsche nicht heran: Lediglich 13 Prozent gaben in der Umfrage an, mit Wertpapieren vorzusorgen.
Quelle: Statista
Altersvorsorge - Immobilien vorn dabei
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Sparen beim HeiznUralt Heizungen: Deutsche zahlen unnötig viel für Wärme 11.09.2017
38 Prozent der Heizungen sind älter als 16 Jahre

Hausbesitzer könnten viel Energie und Geld sparen. Eine forsa-Umfrage im Auftrag des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ ergab: 38 Prozent der hiesigen Heizungsanlagen sind älter als 16 Jahre. Doch der Nutzen von Modernisierungen und die staatlichen Fördermöglichkeiten sind noch nicht allen Verbrauchern bekannt.

Heizungsoptmimierung
Die forsa-Umfrage belegt den großen Nutzen einer Heizungsoptimierung durch den Tausch der Heizungspumpe oder den hydraulischen Abgleich: Die überwiegende Mehrheit, nämlich 60 Prozent der Hausbesitzer, haben nach der Optimierung merklich Energiekosten eingespart. Allerdings nahmen nur 45 Prozent die staatliche Förderung dafür in Anspruch. Knapp die Hälfte der befragten Hausbesitzer (47 Prozent) waren Fördermöglichkeiten gar nicht bekannt. Auch der energiesparende Nutzen einer Heizungsoptimierung ist vielen Verbrauchern nicht klar. Das ergab die Umfrage, für die 1.011 Hausbesitzer im August 2017 befragt wurden.
Dem Meinungsbild zufolge liegen 45 Prozent der Bundesbürger mit ihrer Einschätzung richtig, dass im Eigenheim die Heizung die meiste Energie verbraucht, allerdings glauben fast genauso viele (42 Prozent), dass Elektrogeräte die größten Stromfresser sind. Insbesondere Hausbesitzer, die ihr Eigenheim nach dem Jahr 2000 gebaut haben (62 Prozent), unterschätzen die Wirkung auch kleinerer Modernisierungsmaßnahmen. Wie hoch das Einsparpotenzial tatsächlich ist, kann mit dem Optimierungsrechner auf Intelligent Heizen ermittelt werden.
Intelligent Heizen

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So viel Einkommen geht für die Miete drauf... 18.09.2017

Wer eine neue Wohnung sucht, kennt die Faustformel: Die Bruttokaltmiete sollte nicht mehr als 30 Prozent des eigenen Nettoeinkommens betragen. Bei diesem Prinzip sind sich Sozialwissenschaftler und Immobilienexperten, aber auch Vermieter einig. Wer höhere Fixkosten allein fürs Wohnen hat, kann die Wohnung auf Dauer nur schwer bezahlen.
Wie aus einer aktuellen Studie der Humboldt-Universität Berlin hervorgeht, müssen rund 40 Prozent der Haushalte in Deutschland aber mehr zahlen. Wie groß die Unterschiede in deutschen Städten sind, zeigt die Grafik von Statista. Am höchsten ist die Belastung in Bonn: Im Mittel beträgt die Mietbelastungsquote der Haushalte hier 30,3 Prozent.
miete
Quelle:Statista

Wurzln im KanalWurzeleinwuchs in Abwasserkanälen: Eigentümer haften nicht immer, 25.08.2017
BGH Urteil: Eigentümer von Grundstücken mit Baumbestand haften nur unter besonderen Umständen für Rückstauschäden

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24.08.2017 entschieden, dass Eigentümer von baumbestandenen Grundstücken nur unter besonderen Umständen für Rückstauschäden haften, die durch Wurzeleinwuchs in Abwasserkanäle entstehen. Er hat das vorangegangene Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig aufgehoben und die Sache das Berufungsgericht zurückverwiesen.
Sachverhalt:
Das Klägerin ist Eigentümerin eines Hausgrundstücks, das an die städtische Schmutz- und Regenwasserkanalisation angeschlossen ist und an einen im Eigentum der beklagten Gemeinde stehenden Wendeplatz grenzt, auf dem ein Kastanienbaum angepflanzt ist. Nach der Abwasserbeseitigungssatzung der Beklagten hat sich jeder Anschlussnehmer gegen Rückstau des Abwassers aus den öffentlichen Abwasseranlagen bis zur Rückstauebene selbst zu schützen. Das Anwesen der Klägerin verfügt nicht über eine solche Rückstausicherung. In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli 2012 fiel starker Regen. Die Regenwasserkanalisation konnte die  anfallenden Wassermassen nicht mehr ableiten, weil Wurzeln der auf dem Wendeplatz befindlichen Kastanie in den Kanal eingewachsen waren und dessen Leistungsfähigkeit stark einschränkten. Deshalb kam es zu einem Rückstau im öffentlichen Kanalsystem und auf dem Grundstück der Klägerin zum Austritt von Wasser aus einem unterhalb der Rückstauebene gelegenen Bodenlauf in den Keller.
Die Klägerin macht geltend, durch den Rückstau des Wassers und die in dessen Folge eingetretene Überschwemmung in ihrem Keller sei ihr ein Schaden von 30.376,72 € entstanden, auf den sie sich allerdings wegen eigenen Mitverschuldens im Hinblick auf das Fehlen einer Rückstausicherung ein Drittel anrechnen lasse, so dass sie einen Betrag von 20.251,14 € verlangen könne.
Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs:
Der u.a. für das Staatshaftungsrecht zuständige III. Zivilsenat hat die Sache an das Oberlandesgericht zurückverwiesen. Er hat entschieden, dass Verkehrssicherungspflichten des Eigentümers eines baumbestandenen Grundstücks wegen der Verwurzelung eines Abwassersystems zwar nicht von vornherein ausgeschlossen sind, jedoch nur  unter besonderen Umständen in Betracht kommen.
Es hängt von den konkreten Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab, ob und in welchem Umfang bzw. mit welcher Kontrolldichte ein Grundstückseigentümer im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht für einen auf seinem Grundstück stehenden Baum Kontroll- und Überprüfungsmaßnahmen auch in Bezug auf die mögliche Verwurzelung eines Abwasserkanals durchführen muss. Dabei sind zunächst die räumliche Nähe des Baums und seiner Wurzeln zu dem Abwassersystem sowie Art bzw. Gattung, Alter und Wurzelsystem (Flachwurzler, Herzwurzler, Tiefwurzler) des Baums zu berücksichtigen. Welcher Art die Kontrollpflichten sind, hängt von der Zumutbarkeit für den Grundstückseigentümer im Einzelfall ab. Dabei muss er regelmäßig nicht den Kanal selbst überprüfen, zu dem er zumeist keinen Zugang hat. 
Im konkreten Fall hatte die Beklagte als Eigentümerin des baumbestandenen Grundstücks und zugleich als Betreiberin des öffentlichen Abwassersystems jedoch den unmittelbaren Zugang zum gesamten ober- und unterirdischen von dem Kastanienbaum ausgehenden Gefahrenbereich. Soweit im Rahmen ohnehin gebotener Inspektionen des Kanals die Einwurzelungen erkennbar gewesen wären, hätte sie als Grundstückseigentümerin die Pflicht gehabt, diese rechtzeitig zu beseitigen. 
Zu den vorstehenden Voraussetzungen muss das Berufungsgericht Feststellungen nachholen.
Eine Haftung wegen einer möglichen Verkehrssicherungspflichtverletzung der Beklagten wird auch nicht dadurch ausgeschlossen, dass die von der Klägerin gegen einen möglichen Rückstau zu treffenden Vorkehrungen unzureichend waren. Die aus der Satzung folgende Obliegenheit von Grundstückseigentümern, selbst für eine Sicherung gegen Rückstauschäden zu sorgen, gilt nur im Verhältnis zum Kanalbetreiber. Die beklagte Stadt haftet im Streitfall jedoch nicht in dieser Funktion, sondern als Eigentümerin des Baumgrundstücks. Es kommt daher nur eine Kürzung des etwaigen Schadensersatzanspruchs wegen Mitverschuldens der Klägerin  gemäß § 254 Abs. 1 BGB in Betracht.
Quelle und weitere Details: Bundesgerichtshof Urteil vom 24. August 2017 – III ZR 574/16

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Die MietpreisbremseMietpreisebremse: Warum die Bremse versagt... 08.09.2017
Gut gemeint - aber die  Praxis sieht anders aus


EIn Deutschland ziehen jedes Jahr Menschen aus mehreren Mio. Haushalten in ein neues Domizil. Um die neue Wohnung dann auch noch bezahlbar zu halten, hat der Bund ein gut gemeintes Gesetz erlassen - die so genannte Mietpreisbremse.

Gut gemeint...

Das möchte das Gesetz: Mieter, die in eine neue Wohnung ziehen, sollten vor allzu hohen Mieten geschützt werden . So darf eine Wohnung, die neu bezogen wird, laut Gesetz höchstens zehn Prozent mehr kosten als vergleichbare Wohnungen in der Wohngegend.

... und  die Praxis?

Leider gibt es zahlreiche Ausnahmen, die dem Vermieter einigen Spielraum überlassen, die die Bremse nur allzu oft nicht wirken lässt
Ein interessanter Kommentar zu diesem Thema ist in der Mediathek der ARD als Video abgebildet.
Dass Video können Sie sich hier ansehen: Tagesschau Kommentar zur Mietpreisbremse

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Ihomedyanalyseneubauwahll2017n 3 Wochen ist die Bundestagswahl: Was sagen die Parteien 07.09.2017
Mietpreisbremse, Neubau von bezahlbarem Wohnraum, Förderungen  - die Positionen

In knapp drei Wochen ist die Bundestagswahl. Doch was sagen die einzelnen Parteien zu den Themen Bauen und Wohnen. Das Beratungsportal Homeday.de hat sich dieser Frage angenommen und die  Positionen der Parteien für Eigentümer, Mieter und Vermieter zusammengestellt.

Mietpreisbremse
Die FDP ist gegen die Mietpreisbremse. Die CDU möchte die gesetzliche Regelung beibehalten. Die Sozialdemokraten denken, die Mietpreisbremse sei eine geeignete Maßnahme zur Regulierung des Immobilienmarktes. Sie wollen den Vermieter gesetzlich verpflichten den Mietzins des Vormieters offen zu legen. Die Linke will eine deutschlandweite Mietpreisbremse: Sämtliche Ausnahmen sollen wegfallen.
Förderung von Wohneigentum
Die Eigenheimquote liegt in Deutschland unter 50 Prozent. Dies soll sich ändern. Die CDU plant Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, sowie ein “Baukindergeld”
einzuführen. Die SPD möchte vor allem Familien fördern. Für das erste Kind gibt es
8.000 Euro, für das zweite und dritte Kind je 6.000 Euro – maximal 20.000 Euro. Bündnis 90 / Die Grünen möchten die Bürger mit kleinem und mittlerem Einkommen beim Kauf von Genossenschaftsanteilen von Wohnungsbaufirmen unterstützen. Die FDP will – bei Erstkauf einer Immobilie zur Selbstnutzung – 500.000 Euro Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer einführen und stattdessen sämtliche
Immobiliengeschäfte regulär besteuern.
Neubau von Wohnraum
Auch beim Neubau gibt es die unterschiedlichsten Positionen: Die CDU und FDP möchten die steuerliche Abschreibung von Neubauten um einen Prozentpunkt auf drei Prozent erhöhen. Die SPD möchte neue Investitionsanreize für den Neubau schaffen und Baustandards vereinheitlichen. Bündnis 90 / Die Grünen sprechen sich für nachhaltige Gebäude aus. Sie wollen keine schnellere Abschreibungsmöglichkeit. Die Linke plant, dass der Staat mindestens 250.000 Wohnungen baut beziehungsweise kauft. Diese sollen im Sinne des sozialen Wohnungsbaus genutzt werden.
Weitere Detailinfos mit Charts zu Förderungen und Mietpreisbremse unter: Blog Homeday
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UrteileUrteil Miepreisbremse: Als Verfassungswidrig eingestuft 20.09.2017
Landgericht Berlin hält Vorschrift über Mietpreisbremse als verfassungswidrig

Das Landgericht Berlin hat eindeutig geurteilt und die Mietpreisbremse als verfassungswidrig eingestuft.
Nach Auffassung der Berliner Richter behandelt diese Vermieter in den verschiedenen Ballungsräumen unterschiedlich und führe somit zu einer "ungleichen Behandlung von Vermietern". Somit widerspreche die Mietpreisbremse dem Artikel 3* des Grundgesetztes, so das Gericht.

Totalversagen?
Ursprünglich sollte die Mietpresbremse dazu dienen, die Wohnungsmieten bei einer Wiedervermietung in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmärkten zu begrenzen.
Nach diesem Richterspruch ist es am Bundesverfassungericht, die Mietpreisbremse tatsächlich als verfassungswidrig festzustellen.

Weitere Details: Landgericht Berlin, Hinweisbeschluss vom 14. September 2017, Aktenzeichen 67 S 149/17 -
Download Hinweisbesschluss

Siehe auch Kommentar zur Mietpreisbremse

*Grundgesetz Artikel 3:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


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Gehälter WowiGehälter in der Wohnungswirtschaft: Datenbank der BA, 

Der Immobilienmarkt boomt, die großen Player am Markt weisen Rekordgewinne aus. Rosige Zeiten für institutionelle Immobilieneigentümer. Aber: Steigen auch die Mitarbeitergehälter der Marktlage entsprechend? Eine Indikation dafür liefert der "Entgeltatlas" der Bundesagentur für Arbeit. Diese hat die  (mittleren) Gehälter für sehr viele Berufsgruppen in einer Datenbank zusammengefasst. So wird eine komfortable Suche nach Berufsgruppen ermöglicht.  - Im Bereich "Immobilien" sind das laut Atlas 76 Berufe.
 
Nachfolgend einige Beispiele (Mittleres Entgelt - Median) in Deutschland):

Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin - 2.630 Euro/mtl
Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau - 3.031 Euro/mtl.
Objektverwalter/Objektverwalterin - 3.345 Euro/mtl.
Geprüfter Fachkaufmann/Geprüfte Fachkauffrau für die Verwaltung von Wohnungseigentum - 3.345 Euro/mtl.
Facility-Manager/Facility-Managerin - 3.965 Euro/mtl.
Master of Business Administration - Internationales Immobilienmanagement - mehr als 5.000 Euro/mtl.
Beamter/Beamtin bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (höherer Dienst) - mehr als 5.000 Euro/mtl.

Für diejenigen, die demnächst Einstellungsgespräche oder Lohn-/ und Gehaltsverhandlungen führen, sicherlich ein gute - und belastbare - Datenbasis!

Regionale Unterschiede: Im Osten weniger - im Süden mehr

Es gibt aber auch Unterschiede bei vergleichbaren Tätigkeiten innerhalb der Länder in Deutschland. So verdient zum Beispiel ein Objektverwalter in Bayern im Mittel 3.789 Euro/Monat - in Sachsen dagegen sind es in der selben Berufsgruppe mit 2.444 Euro/Monat, rund ein Drittel weniger.

Männer mehr als Frauen?

Im Entgeltatlas kann die Suche noch weiter verfeinert werden, hier besteht die Möglichkeit, neben der deutschlandweiten Suche, zusätzlich verfeinert länder- und geschlecherspezifisch zu suchen. Sogar eine Suche getrennt nach Altersgruppen ist möglich.
Hier geht es zum Entgeltatlas: Entgeltatlas BA

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Bauförderungen helfen sparenFörderungen: Übersichtlich in einem Portal  04.09.2017
Licht im Förderdschungel

Egal ob Neubau oder Sanierung - Bund, Länder und teilweise auch Kommunen bieten Immobilienkäufern eine Vielzahl an Fördermitteln, Zinsvergünstigungen oder subventionierten Grundstückspreisen. Aber welche Programme kommen für die individuelle Situation infrage? Welche Fördermittel lassen sich kombinieren? Und wie viel Unterstützung kann man einkalkulieren? Um diese und weitere Fragen noch besser und übersichtlicher zu beantworten, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jetzt das Informationsportal "Bauföderer.de" überarbeitet.

Übersichtlich und schnell

"Das Portal bringt Licht in den Förderdschungel und zeigt Verbrauchern, wie die Fördermittel von Bund und Ländern clever miteinander kombiniert werden können", erklärt der vzbv. Die Experten der Verbraucherzentralen nutzen das Portal, um Verbraucher "unabhängig zu Neubau und Modernisierung, Baufinanzierung sowie zu Recht und Verträgen" zu informieren. Neben der Vergleichsmöglichkeit von über 100 Programmen bietet das Portal auch Checklisten, interaktive Grafiken, Ratgeber und Hintergrundartikel.
Bauförderer

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Studie Immobilienpreise in DeutschlandImmobilienboom: Treibt die Preise für Wohneigentum weiter nach oben 05.09.2017
Eigentumswohnungen + 6,5 Prozent - Einfamilienhäuser + 5,44 Prozent

Eigentumswohnungen haben sich im Zeitraum von Juli 2016 bis Juni 2017 im Mittel um mehr als 6,5 Prozent verteuert. Das teilt der Immobilienverband Deutschland (IVD) in seinem aktuellen "Deutschlandtrend Wohneigentum 2017" mit.
Ein Jahr zuvor habe es bei Bestandswohnungen mit normaler Ausstattung ein Plus von 6 Prozent gegeben. Auch bei den Preise für Einfamilienhäuser und Neubauten gab es stärkere Anstiege als noch ein Jahr zuvor.
«Der Trend zu höheren Kaufpreisen ist seit 2010 ungebrochen», sagte IVD-Präsident Jürgen Schick. Grund sei weiter die Wohnraumknappheit. Daher müsse gerade in Metropolen dringend mehr Bauland ausgewiesen werden.
Anders als im Vorjahr hat die Preisdynamik im Bestand in den Metropolen jedoch nachgelassen. Betrug sie in den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern 2016 noch 9,71 Prozent, hat sich das Wachstum 2017 auf 7,75 Prozent verringert und bewegt sich nun wieder auf dem Niveau von 2015. In den Großstädten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern stagnierte das Preiswachstum in diesem Jahr, allerdings ebenfalls nach einem kräftigen Anstieg im Vorjahr. In allen anderen Städteklassen hat das Preiswachstum dagegen zugelegt.
Auch in kleineren Städten steigen die Preise
Insbesondere in den kleineren und mittleren Städten ist ein stärkerer Anstieg zu verzeichnen. Trends: Großstädte mit Preiswachstum auf einem sehr hohen Niveau, jedoch nicht grenzenlos nach oben. Kleine und mittlere Städte noch mit Luft nach oben, stärkere Preisdynamik.
Nachgefragte Regionen mit  enormen Preisanstiegen
Bei Neubauten verzeichnet der Verband aber Preissprünge von teils einem Fünftel - etwa in Berlin (21,3 Prozent) sowie in Frankfurt und Köln (je 18,7 Prozent)
Das Umland ist gefragt
Wegen der hohen Preise weichen viele Menschen auf das Umland aus - wo die Nachfrage aber auch das Angebot übersteigt. In kleineren Städten mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern verteuerten sich Bestandswohnungen um fast 6,6 Prozent, im Vorjahr waren es noch 5,5 Prozent.
Das Einfamilienhaus
Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser sind 2017 erneut stärker gestiegen als im Vorjahr. Im mittleren Segment stiegen die Preise im Schnitt 5,44 Prozent. 2016 betrug das Preiswachstum deutschlandweit noch 4,28 Prozent. Die nach wie vor sehr günstigen Zinsbedingungen und steigenden Löhne versetzen immer mehr Haushalte in die Lage, sich ein Eigenheim zuzulegen. Gerade für Familien ist das Einfamilienhaus als Wohnform oft attraktiver als die Eigentumswohnung, da es in der Regel über mehr Wohnfläche und einen Garten verfügt. Am stärksten sind die Preise (mittlerer Wohnwert) in diesem Jahr in den Städten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern (um 7,46 Prozent) sowie in den Metropolen (um 8,56 Prozent) gestiegen. Einzig in den Städten mit 250 .000 bis 500.000 Einwohnern und in den Kleinstädten lässt sich ein Rückgang des Preiswachstums feststellen.
Die gesamte Analyse können Sie direkt beim IVD einsehen

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Immo Preisspiegel für 960 StädteImmobilienpreise: Aktuelle Marktpreise für 960 Städte 
Kurzanalysen 2017 zu Teilmärkten und Einflussfaktoren

Wie hoch sind die Baulandpreise in Dresden, Duisburg, Döbeln oder Drensteinfurt? Was kosten gebrauchte Einfamilienhäuser im Vergleich zu neuen? Bleibt der Wohnungsmarkt weiter angespannt oder beruhigen sich bald Mieten und Preise? Und wie haben sich die Finanzierungskonditionen entwickelt? Orientierung bei diesen und vielen weiteren Fragen bietet die Publikation "Markt für Wohnimmobilien", die jetzt von den Landesbausparkassen (LBS) herausgegeben wurde.

Die Broschüre ist konzipiert für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Zahlen zum Wohnungsmarkt. Sie enthält neben kurzen Analysen der Teilmärkte für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland auch aktuelle Daten zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Wohneigentumsbildung. Grafisch aufbereitet und mit kurzen Erläuterungstexten versehen sind außerdem die relevanten gesamtwirtschaftlichen Einflussgrößen, etwa die Entwicklung von Einkommen und Sparquote sowie Baupreisen und Mieten.

Am Heftende befindet sich der LBS-Immobilien-Preisspiegel für 960 Städte, darunter 80 Großstädte. Darüber hinaus werden für Städte ab 500.000 Einwohner auch die Immobilienpreise auf der Ebene der Stadtteile oder Bezirke erhoben. Die Faltblätter geben einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand, wobei jeweils Preisspannen und der am häufigsten anzutreffende Kaufpreis angegeben sind. Basis für den Preisspiegel sowie für die Einschätzungen zur weiteren Entwicklung ist auch 2017 die traditionelle Frühjahrsumfrage der Landesbausparkassen unter 600 Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen.

Die Broschüre kann bei der LBS besttellt oder direkt im Internet bestellt werden - ein download ist ebenfalls möglich:

LBS Broschüre

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Verbraucherpreise82017Verbraucherpreise: Steigen um 2 Prozent, 14.09.2017
Wohnen wird  um 1,6 Prozent teurer


Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im August 2017 um 1,8 % höher als im August 2016. Damit zog die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex – den dritten Monat in Folge leicht an. Im Vergleich zum Juli 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im August 2017 um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 30. August 2017

Quelle: Statistisches Bundesamt























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EigenbedarfEigenbedarf: Der willige Neffe, 19.08..2017
War die Eigenbedarfskündigung nur vorgeschoben, um später verkaufen zu können?


Der Gesetzgeber bringt Verständnis dafür auf, dass ein Wohnungs- oder Hauseigentümer einer Immobilie in bestimmten Situationen plötzlich selbst nutzen oder seine nahen Verwandten dort unterbringen will. Deswegen gibt es das Instrument der Eigenbedarfskündigung . Stellt sich allerdings später heraus, dass diese Kündigung nur vorgeschoben war, kann es für den Verkäufer teuer werden. Die höchste deutsche Revisionsinstanz hegte nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS bei der Einquartierung eines Neffen genau diesen Verdacht.
(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 214/15)

Der Fall: Der Eigentümer eines Hauses einigte sich mit seinen Mietern auf einen Räumungsvergleich. Die Begründung: Er wolle einen Neffen in dieser Immobilie unterbringen. Nicht einmal ein Jahr später wurde das Haus allerdings verkauft. Der alte Mieter vertrat im Zivilprozess die Meinung, dieser Verwandte habe gar nicht wirklich dort wohnen wollen. Er sei nur eine Art „Platzhalter“ gewesen, um das Objekt problemlos veräußern zu können.

Das Urteil: „Wenn ein Vermieter seit längerem Verkaufsabsichten hegt“, so der Bundesgerichtshof im Leitsatz des Urteils, und kurzfristig einen Verwandten einquartiere, dann liege der Verdacht eines vorgeschobenen Eigenbedarfs nahe. In diesem Falle könne es dem Eigentümer hauptsächlich darum gegangen sein, den Neffen später „ohne Schwierigkeiten zum Auszug bewegen zu können“.
Quelle: LBS Bausparkasse  der Sparkassen

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energiefresserMarktwächter Energie: Startet im August 17.08.2017
Mehr Verbraucherschutz - Neues Projekt der Verbraucherzentrale


Das neue bundesweite Projekt zum Aufbau eines Marktwächters Energie nimmt seine Arbeit auf und erweitert die Marktbeobachtung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) und der Verbraucherzentralen. Im August startet der sukzessive Aufbau für die Segmente Strom und Gas, Fernwärme sowie Heizkostenabrechnungen und Monopole von Ablesediensten. Erste Ergebnisse sind für Anfang 2018 geplant.

Frühzeitig informiert - Schwarze Schafe melden

Mit dem Marktwächter Energie startet eine systematische bundesweite Auswertung von Verbraucherbeschwerden im Energiemarkt. Insolvenzen von Energieanbietern, wie zuletzt Care-Energy, haben gezeigt, dass die Marktaufsicht aus Verbrauchersicht unzureichend ist. Die Erkenntnisse des Marktwächters Energie sollen künftig strukturelle Fehlentwicklungen frühzeitig sichtbar machen. Dadurch können Verbraucher schnell gewarnt werden. Außerdem können Aufsichts- und Regulierungsbehörden wie auch Politik von diesen Erkenntnissen profitieren.

Mehr Details zum Marktwächter Energie

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Baukredite: Etwas teurer 14.09.2017
Monatsrate steigt, Forward-Darlehen rückläufig
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Die Bauzinsen steigen weiter leicht an: Die durchschnittliche Monatsrate, die für ein Darlehen von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung ermittelt wird, beträgt im August 469 Euro und damit acht Euro mehr als im Juli. Betrachtet man die Entwicklung der letzten zwölf Monate, liegt die Talsohle mit den niedrigsten Monatsraten hinter uns: Seit November 2017 sind die Kosten für diesen Durchschnittswert tendenziell gestiegen. Dennoch finden Darlehensnehmer nach wie vor sehr gute Finanzierungsbedingungen vor: Immobilienkredite sind weiterhin relativ günstig.

Kreditnehmer leihen sich im August im Schnitt etwas weniger Geld für ihre Immobilien. Waren es im Juli noch 201.000 Euro, sinkt die Summe im August auf 200.000 Euro. Seit April 2016 beträgt die Darlehenshöhe konstant über 190.000 Euro.
Tilgungssatz, Beleihungsauslauf und Sollzinsbindung konstant

Wer im August in die eigene Immobilie investiert, entscheidet sich für eine schnelle Tilgung des Kredits: Mit 2,82 Prozent ist der Tilgungssatz vergleichbar mit den Vormonaten (Juli: 2,84 und Juni: 2,86 Prozent) und nach wie vor recht hoch – selbst wenn er sich seit April in kleinen Schritten von der 3-Prozent -Marke entfernt.

Der Beleihungsauslauf beträgt 80,05 Prozent und pendelt sich damit seit Mai bei plus/minus 80 Prozent ein. Zuvor lag er konstant unter diesem Wert. Auch bei der Sollzinsbindung von durchschnittlich 13 Jahren und 6 Monaten ist keine nennenswerte Veränderung im Vergleich zu den Vormonaten festzustellen. Verglichen mit dem Vorjahr wählen die Kreditnehmer eine um ein Jahr kürzere Zinsbindung: Von April bis September 2016 schrieben sie sich die Zinsen für mindestens 14 Jahre fest.
Forward-Darlehen bleiben im Allzeittief, Annuitätendarlehen auf Rekordhöhe

Zwar steigen die Bauzinsen etwas an, die Nachfrage nach Forward-Darlehen befeuert das im August allerdings nicht. Im Gegenteil: Ihr Anteil geht noch weiter zurück – auf 10,57 Prozent. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass sich Kreditnehmer die jetzigen Zinsen nicht für die Zukunft sichern würden: Von einem Forward-Darlehen wird erst dann gesprochen, wenn ein Forward-Aufschlag für die Zeit fällig wird, die es bis zur Auszahlung zu überbrücken gilt. Viele Banken bieten jedoch die Bereitstellung des Darlehens mehrere Monate ohne zusätzliche Kosten an, einige Institute sogar bis zu zwölf Monate.Vermittler können dank langjähriger Partnerschaften zu Kreditinstituten die Frist hier manchmal im Sinne des Kunden verhandeln.

Diametral entgegengesetzt zu den Forward-Darlehen verläuft die Kurve der Annuitätendarlehen. Zum vierten Mal in Folge erreicht ihr Anteil einen Rekordwert, der sich mittlerweile auf 78,95 Prozent beläuft. Die Nachfrage nach KfW-Darlehen geht auf 5,95 Prozent weiter zurück.
Quelle: Dr. Klein

 
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Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahr bei ETW Bestand mittlerer WohnwertImmobilienpreise: IVD legt Wohnpreisspiegel vor
Preise für Wohneigentum steigen stärker als in Vorjahren

Kaufpreise für Wohnungen und Häuser haben sich in den letzten Jahres vielerorts extrem verteuert. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und  die Preisentwicklung für Eigentum in ca. 370 deutschen Städten und Gemeinden analysiert.  Die IVD Studie macht transparent, in welchen Regionen sich die Preise besonders verteuert haben, und an welchen Standorten der Kauf noch lohnt.

Spitzenreiter ist Frankfurt

Vor allem in den Metropolen wie Frankfurt, Köln oder Stuttgart müssen Käufer heute erheblich mehr für die neuen 4 Wände bezahlen, als noch im vergangenen Jahr.
So verteuerte sich die Eigentumswohnung in Frankfurt im Schnitt um fast 19 Prozent, in Köln um 15 Prozent und in Stuttgart um mehr als 11 Prozent - aber auch grossen in Ruhrgebietsstädten wie Essen waren es immerhin noch 10 Prozent.

Auch Preise für Einfamilienhäuser gestiegen

Die Preise für Einfamilienhäuser sind ebenfalls in fast allen Städtekategorien wesentlich stärker angestiegen als im Vorjahr - mit Ausnahme der Städte mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern. Am stärksten war die Preissteigerung bei Einfamilienhäusern in Städten mit 250.000 bis 500.000 Einwohner, hier lag diese bei 6,41 Prozent. Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus mit mittlerem Wohnwert und einer Größe von 125 Quadratmetern ist in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern mit knapp 400.000 Euro am höchsten.

Must Have für private Immobilienkäufer und institutionellen Anleger: Der Wohnpreisspiegel

Der aktuelle Wohnpreisspiegel des IVD mit Preisdetails von rund 370 Städten und Gemeinden kann bei dem Immobilienverband Deutschland gegen Gebühr bezogen werden.

Immobilienverband Deutschland

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Zu hohee Miete?Weniger Miete: Neuer Onlineservice gegen ungerechtfertigte Mieterhöhung 21.08.2017
Zu hohe Mietanpassung - das kann überprüft werden


Mieterhöhungswelle nach Mietspiegelanpassung...
Ein neuer Service hilft Verbrauchern, sich schnell und unkompliziert gegen unzulässige Mieterhöhungen zu schützen. Das berichtet das Portal wenigermiete.de, das einen sogenannten Schutzbrief gegen Mieterhöhung anbietet. Von dem Dienst könnten hunderttausende Mieter profitieren. Denn mit dem Erscheinen der neuen Mietspiegel, wie vor kurzem in Berlin und München, drohen zahlreichen Haushalten saftige Mieterhöhung.
Viele Mieterhöhungen sind unrechtmäßig.
Oftmals sind diese jedoch nicht rechtmäßig, weil sie beispielsweise gegen formale Kriterien verstoßen oder die Miete zu hoch angesetzt ist. Daniel Halmer, Rechtsanwalt und Geschäftsführer von wenigermiete.de, spricht sogar von einer regelrechten Mieterhöhungswelle: „Kaum sind die neuen Mietspiegel da, rollt eine Mieterhöhungswelle durchs Land. In vielen Fällen ist das rechtlich nicht zulässig. Hier bieten wir betroffenen Mietern rasche Hilfe.“
Zunächst die Ballungsräume
Der Schutzbrief ist zunächst für Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart verfügbar. Weitere Städte sollen folgen. Der Ablauf ist einfach, Mieter müssen zunächst online Angaben zur Mieterhöhung und zu ihrer Wohnung machen. Ist die Mieterhöhung aus Sicht von wenigermiete.de unzulässig, bietet das Portal dem Mieter den kostenlosen Schutzbrief gegen Mieterhöhung an. Dieser beinhaltet volle Kostendeckungen für Anwalt und Gericht, sollte der Vermieter die Mieterhöhung gerichtlich durchsetzen wollen. Eine Gebühr wird nur im Erfolgsfall fällig, dann erhält das Portal die Ersparnis für drei Monate. Kann die Mieterhöhung hingegen nicht erfolgreich abgewehrt werden, entstehen dem Mieter keine Kosten.
Weitere Informationen unter: Weniger Miete.de

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