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Heizkostennachzahlung?Wenn hohe Heizkostennachzahlungen drohen - Abrechnungen genau prüfen

Die kommende Heizkostenabrechnung kann zur Überraschung werden - wenn eine Nachzahlung droht. Wenn in vielen Fällen die monatlichen Vorauszahlungen des letzten Jahres nicht ausreichen, so dass Mietern jetzt eine hohe Nachzahlung bei der Heizkostenabrechnung für das abgelaufene Kalenderjahr droht.
Der Deutsche Mieterbund (DMB) warnt, dass drastisch gestiegene Energiekosten längst nicht jede Nachforderung aus Heizkostenabrechnungen rechtfertigen könnten. Fehler sind bei Heizkostenabrechnungen nach den Erfahrungen der Mieterorganisation an der Tagesordnung. Mieter sollten deshalb die aktuelle Heizkostenabrechnung sorgfältig prüfen:

Stimmt der Abrechnungszeitraum? 12 Monate. Immer mit dem Zeitraum der Vorjahresabrechnung vergleichen.

Stammen die Rechnungen für die Brennstoffkosten aus der aktuellen Abrechnungsperiode? Nur die Rechnungen aus diesen 12 Monaten dürfen auftauchen.

Bei Ölheizungen gehören in die Abrechnung der Anfangsbestand, das ist der Bestand des Vorjahres, plus nachgetankte Ölmengen in der Abrechnungsperiode, minus Endbestand.

Der Anfangsbestand muss dem Endbestand aus der Vorjahresabrechnung nicht nur mengenmäßig entsprechen, sondern auch in Euro und Cent.

Zusätzlich zu den Brennstoffkosten dürfen nur spezielle Heizungsnebenkosten abgerechnet werden. Hierzu gehören beispielsweise Betriebsstrom, Wartungskosten für die Heizungsanlage oder Kosten der Wärmemessdienstfirma.

Die Heiznebenkosten sollten höchstens 8 bis 10 Prozent der Brennstoffkosten ausmachen.

Kosten des Betriebsstroms oder Wartungskosten sollten nicht mehr als etwa 3 Prozent der Brennstoffkosten ausmachen.

Die Verteilung zwischen Grundkosten und Verbrauchskosten muss der Regelung im Mietvertrag bzw. der Abrechnung des Vorjahres normalerweise entsprechen.

Stimmt bei den verbrauchsabhängigen Kosten die Anzahl der abgerechneten Einheiten? Die Anzahl muss mit den Werten im Ableseprotokoll übereinstimmen.

Ist die Quadratmeterzahl der Wohnung richtig angegeben? Stimmt die Fläche des Hauses? Diese Angaben sind wichtig für den verbrauchsunabhängigen Kostenanteil der Heizkostenabrechnung. Auch hier können die Werte mit denen der Vorjahresabrechnung verglichen werden.

Quelle: Deutscher Mieterbund (DMB)

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