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Lärm - kann krank machenLärm in Haus, Wohnung und Nachbarschaft - kann krank machen
Auftragsstudien der WHO zufolge bestätigen: Für Menschen, die aufgrund von Lärmbelästigung unter Schlafstörungen leiden, steigt das Risiko für Herz -/Keislauferkrankungen, Bluthochdruck, Allergien und Migräne erheblich an. Eine traurige Bilanz: Über 15% der Jugendlichen hören nicht besser, als 50-Jährige Menschen.
So definiert auch das Bundesumweltministerium (BMUB): Lärm ist jedes unerwünschte laute Geräusch. Das Ohr nimmt die Geräusche auf und verarbeitet die darin enthaltenen Informationen. Lärm wird sehr subjektiv wahrgenommen, das heißt, jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich, den einen stören sie nicht oder nur wenig, den anderen nerven sie. Laute Musik regt zum Beispiel manche Personen auf, andere finden sie schön und wieder andere lässt sie völlig kalt.
In nachfolgender Aufstellung haben wir die FAQ zum Thema Lärm aufgeführt - eine Lärmbroschüre können Sie sich am bei Bedarf Ende der Ausführungen downloaden.

1. Ruhezeiten:
Die Ruhezeiten sind meist in der Hausordnung festgelegt - besondere Ruhe gilt dann zwischen 13.00 - 15.00 Uhr, und nach 22.00 Uhr - bis 07.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen gelten die Ruhezeiten ganztägig. - Dann ist  Zimmerlautstärke einzuhalten. Aber auch zu den anderen Zeiten gilt: Der Nachbar sollte nicht gestört werden, z. B. laute Musik darf auch in anderen Zeiten die Nachbarn nicht stören!

2. Ruhezeiten Ihrer Gemeinde:
Ob es in Ihrer Gemeinde davon abweichende Ruhezeiten gibt, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Ordnungsamt in Erfahrung bringen. Es gibt tlw. in manchen Gemeinen davon abweichende Regelungen

3. Besonderheiten
“Musik wird oft nicht schön gefunden, weil stets mit Geräusch verbunden. “ Auch Wilhelm Busch wusste: Musizieren ja - aber nicht zu oft und nicht zu laut. Den ganzen Tag “Klavier üben” ist nicht erlaubt, wenn die Geräusche bis zum  Nachbarn dringen.

3. Wenn nur die Fussbodendielen knarren
Dann kann man wenig machen - gerade in Altbauten muss man das hinnehmen. Dagegen: Wenn ein neues Parkett verlegt wurde und durch Laufen mit “Pfennigabsätzen” der darunter liegenden Wohnung Lärmimmissionen auftreten, kann man auf Abstellen pochen..

4. Kinderlärm:
Kinder dürfen mehr Lärm machen, als Erwachsene. Die Gerichte urteilen oft zu Gunsten von spielenden und “lärmenden” Kindern.

5. Miete mindern?:
So einfach ist das nicht - die Ursache muss im Einflussbereich des Vermieters liegen - und er muss Gelegenheit haben, die Lärmquelle abzustellen. am Ende der Tipps verweisen wir auf entsprechende Urteile.

6. Lärmprotokoll:
Wenn der Lärm unerträglich wird, fertigen Sie ein so genanntes Lärmprotokoll an, in dem Zeiten und Art der Störung festgehalten werden. Damit können Sie zu Ihrem Vermieter oder Störer aus der Nachbarschaft gehen und um Abstellen bestehen. Sollte das nicht helfen, ist das Protokoll Teil der Beweissicherung im Streitfall.

7.  Wer ist zuständig?:
Handelt es sich um wiederkehrende Probleme verursacht durch andere Mieter im Haus, ist der Vermieter Ansprechpartner (siehe Lärmprotokoll), und sollte für Abhilfe sorgen - wenn es ganz akut unerträglich wird, kann auch die Polizei eingreifen.

8. Lärmvergleich
Bevor Sie aktiv werden - hier geht es zu Urteilen im Zusammenhang mit Lärm.
Urteile Lärm

! Das Umweltministerium NRW hat eine Broschüre zum Lärm herausgegeben. Diese können Sie sich hier downloaden: Lärmbroschüre

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