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Wohnungsangebote: Airbnb, 9Flats und Co. immer beliebter   02.06.2019
Online Vermietungsplattformen für Privatunterkünfte wachsen - Jeder Fünfte hat eigene Wohnung schon Reisenden angeboten

Der Branchenverband Bitkom hat die Ergebnisse einer interessanten repräsentativen Umfrage veröffentlicht, die wichtige Erkenntnisse über künftige Entwicklungen im Bereich Wohnungsnachfrage, Wohnungsangebot und Vermarkung liefert.
Online Plattformen immer beliebter - die Nachfrage steuert das Angebot
Online-Plattformen wie Airbnb, Home Swap, Couchsurfing und Co., um auf Reisen in Privatunterkünften unterzukommen, werden immer beliebter - vor allem bei Jüngeren. So hat jeder dritte Internetnutzer (30 Prozent) schon einmal über eine solche Online-Plattform eine Privatunterkunft gebucht. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Am häufigsten gebucht wird über Online-Plattformen für kostenpflichtige Privatunterkünfte, wie z.B. Airbnb oder 9 Flats. Darüber haben bereits 16 Prozent eine Bleibe für ihren Aufenthalt gefunden. Auf Rang zwei folgen Wohnungs-Tauschbörsen, wie z.B. Home For Home, Home Link oder Home Swap, wo bereits 9 Prozent der Internetnutzer schon einmal gebucht haben. Ebenso viele haben dazu auch schon Online-Plattformen für kostenlose Privatunterkünfte, wie z.B. Couchsurfing genutzt. Am meisten genutzt werden zur Buchung einer Reiseunterkunft aber weiterhin Internetauftritte der Unterkünfte selbst, zum Beispiel die Webseiten der Hotels oder Ferienwohnungen. Hierüber haben knapp 9 von 10 Internetnutzern (87 Prozent) schon einmal gebucht. 7 von 10 (71 Prozent) haben dafür auch schon Online-Plattformen wie Booking.com oder HomeAway genutzt.
kurzzeitmiete bringt mehr renditeKurzvermietung auf Online-Marktplätzen
Unternehmen wie Airbnb fungieren bei der Kurzvermietung als Online-Marktplätze, über die Gastgeber und Gäste miteinander in Kontakt treten können. Für die Abwicklung der Buchung erheben sie sowohl vom Gast als auch vom Gastgeber eine Provision.
Immense Steigerungsraten - da entwickelt sich etwas!
Fast jeder fünfte Internetnutzer (19 Prozent) in Deutschland hat auch schon einmal selbst Wohnraum auf einer solchen Plattform angeboten - entweder kostenlos oder gegen Bezahlung. 2017 waren es erst 12 Prozent, 2016 7 Prozent. Vor allem in der Generation der 16- bis 29-Jährigen werden Online-Angebote für die Vermittlung von Privatunterkünften immer beliebter: Bereits jeder dritte Internetnutzer (29 Prozent) dieser Altersgruppe hat anderen Reisenden schon einmal seine Wohnung oder ein Zimmer über eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt.
Rechtlich Aspekte beachten - Sonderfall bei der Untervermietung
Wer seine Wohnung vermietet, hat eine Reihe von rechtlichen und steuerlichen Regelungen zu beachten. Anbieter privater Mietwohnungen sind zum Beispiel verpflichtet, im Vorfeld die ausdrückliche Erlaubnis des eigenen Vermieters für die Untermiete einzuholen. Die Einnahmen durch Vermietungen über Internetplattformen müssen außerdem in der Steuererklärung angegeben werden. In einigen Städten gibt es auch Gesetze, die die kurzzeitige Beherbergung zahlender Gäste einschränken. Auch eine Registrierung, Zulassung oder Lizenz kann nötig sein, wenn man seine Unterkunft inserieren möchte. In manchen Städten - wie zum Beispiel in Berlin - gelten darüber hinaus Regelungen zur so genannten Zweckentfremdung von Wohnraum, die die Überlassung an Reisende stark einschränken oder sogar ganz verbieten. Interessierte sollten sich über die Gesetze vor Ort informieren, bevor sie ihre Unterkunft auf entsprechenden Plattformen inserieren. 
Außerhalb der “normalen” Wohnungsmarktes
Interessant für viele Anbieter: Der Mietspiegel gilt hierbei nicht! Die hohe Nachfrage nach einer so genannten Kurzzeitmiete weckt zudem bei nicht wenigen Vermietern Begehrlichkeiten, seine Mietwohnungen(en) diesem stark wachsenden Marktsegment zuzuführen, erheblich höhere Mieteinnahmen durch einen entsprechenden Mietzuschlag zu generieren und so letztendlich die Wohnung dem üblichen Vermietungsmarkt zu entziehen. Wir sind gespannt, wie sich künftig die Politik zu diesem nicht zu unterschätzenden Marktsegment stellt.

Quelle der repräsentativen Umfrage: BITKOM


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