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Grundsteuer: Der Staat verdient gut daran     02.09.2019
Höchste Grundsteuereinnahmen seit fast 30 Jahren

DestatisGrundsteuerBDie Gemeinden in Deutschland erzielten im Jahr 2018 mit rund 14,2 Milliarden Euro die bisher höchsten Grundsteuereinnahmen seit 1991. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entfielen dabei 13,8 Milliarden Euro auf die für bebaute und bebaubare Grundstücke erhobene Grundsteuer B. Dies war ein Anstieg um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Berlin, Bremen und NRW Spitzenreiter
Die Länder, die die höchsten Einnahmen bei der Grundsteuer erzielten, werden nicht unbedingt im Ranking ganz vorn gehandelt. Denn das sind auf Platz 1 Berlin mit 810 Mio. Euro, Platz 2 Bremen mit 687 Mio. Euro und Platz 3 NRW mit 570 Mio. Euro.  - Dagegen lag das Grundsteueraufkommen in Baden-Württemberg und Bayern mit  "nur" bei 397 Mio. Euro und 394 Mio. Euro auf den hinteren Plätzen.
Hebesätze als Berechnungsgrundlage
Entscheidend für Grundstückseigentümer sind die so genannten Hebesätze, die die jeweiligen Städte und Gemeinden als Berechnungsgrundlage für die jeweilige Grundsteuer verlangen. Und diese sind in einigen Gemeinden besonders hoch. Hier eine kleine Auswahl im Städtevergleich:
Berlin 810%
Köln Stadt 515%
Frankfurt 500%
Stuttgart  420%
München 490%
Die Grundsteuer B fließt in die Miete ein
Bei der Höhe der Grundsteuer überrascht der Spitzenreiter Berlin und sorgt für Irritationen. Einerseits mit politischen Diskussionen über (zu hohe) Mieten und eine erforderliche Deckelung  - andererseits sorgen hohe umlagefähige Grundsteuern für hohe Nebenkosten, die wiederum die Gesamtmiete steigen lassen.

Quelle Grundsteueraufkommen: DESTATIS


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