Die Grunderwerbsteuer

Die grossen Vermieter

Die Grunderwerbsteuer
Der grösste Batzen neben dem Kaufpreis

Auch die Bundesländer wollen am Immobilienboom teilhaben, und so haben in den vergangenen Jahren weitere Bundesländer die Grunderwerbsteuer erhöht.
So verlangt z. B. Thüringen seit dem 0.01.2017 - wie schon NRW, das Saarland, Brandenburg oder Schleswig-Holstein -  einen Satz in Höhe von 6,5 Prozent. - Damit gehört diese Steuerart zu den höchsten Nebenkostenarten beim Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks. 

Grunderwerbsteuersätze Bundesländer
Stand 01. 01. 2020
 

Baden-Württemberg 5,00%
Bayern 3,50%
Berlin 6,00%
Brandenburg 6,50%
Bremen 5,00%
Hamburg 4,50%
Hessen 6,00%
Mecklenburg-Vorpommern 5,00%
Niedersachsen 5,00%
Nordrhein-Westfalen 6,50%
Rheinland-Pfalz 5,00%
Saarland 6,50%
Sachsen 3,50%
Sachsen-Anhalt 5,00%
Schleswig-Holstein 6,50%
Thüringen 6,50%


Komfortabel dagegen ist es bei dem Kauf von Immobilien innerhalb einer "Objektgesellschaft"  - dann handelt es sich um einen so genannten "share deal", bei dem nicht die Immobilie(n) erworben werden, sondern das Unternehmen, welches die Immobilien im Eigentum hält. - In dieser Konstellation  fällt gar keine Grunderwerbsteuer an.  Und dies kann bei einem Kauf eines Immobilienportfolio schon mal einige Mio. € einsparen.
Die  Bundesregierung möchte eine Änderung dieser Steueroption einführen - bisher gibt es aber dazu noch nichts konkretes. 

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