Grundsteuer: Der Staat verdient gut daran 

Share Deals: Noch keine Neuregelung

Steuersparmodell
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Steuersparmodell bleibt vorerst

Der Kauf von Immobilien als Objektgesellschaften soll weniger lukrativ gestaltet werden können. - allerdings ist eine Neuregelung verschoben.
Die Koalitionsfraktionen sind sich im Ziel einig, die Gestaltungen zur Umgehung der Grunderwerbsteuer durch Share Deals zu unterbinden. Der Kauf von Immobilien als Objektgesellschaften soll weniger lukrativ gestaltet werden können. Ziel ist die Schaffung wirkungsvoller Regelungen auf Grundlage des von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurfs.
Im ersten Halbjahr 2020
Das Gesetzgebungsverfahren zur Eindämmung der Share Deals bei der Grunderwerbsteuer wird allerdings nicht - wie zunächst geplant - in dieser Woche abgeschlossen, soll aber im ersten Halbjahr 2020 zum Abschluss gebracht werden.
Was ist ein “share deal”?
Dank der so genannten Share Deals, kann man ganz legal die Grunderwerbssteuer umgehen. Der Käufer erwirbt nicht die physische Immobilie (das wäre ein so genannter "asset deal" - er erwirbt Anteile an einer Objektgesellschaft, der die Immobilie(n) gehören.
Damit der Finanzminister keine Grunderwerbssteuer erhält, dürfen bei einem "share deal" aktuell max. 95 Prozent der Gesellschaft an den Käufer übertragen werden. Mindestens fünf Prozent müssen entweder beim Verkäufer bleiben, oder an eine andere Person bzw. Gesellschaft übertragen werden. - Die Haltedauer der angekauften Immobilien muss mindestens 5 Jahre betragen.
Quelle: Bundesfinanzministerium
Quelle: CDU/CSU Fraktion

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