Änderungen für Immobiliennutzer 2023

Was erwartet uns in 2023?
1

Grunderwerbsteuer

In 2 Bundesländern wird die Grunderwerbsteuer erhöht. In Hamburg wird diese Steuerart von 4,5% auf 5,5 % steigen. Demgegenüber zahlen junge Familien nur 3,5%.
In Sachsen werden an Stelle von bisher 3,5% nun 5,5% fällig.

2

 Förderung von Photovoltaik 

Mehr Geld für Photovoltaik-Anlagen.
So erhalten Anlagen mit Eigenversorgung höhere Vergütungssätze als feste Einspeisevergütung:
- Anlagen bis 10 kWp erhalten 8,2 Cent pro kWh.
- Bei einer größeren Anlage erhält der Anlagenteil ab 10 kWp 7,1 Cent pro kWh

3

Wohngeld 

Das Wohngeld wird ab 2023 um durchschnittlich 190 Euro pro Monat erhöht. Das ist doppelt so wie bisher. Es steigt von jetzt im Schnitt 180 € pro Monat auf 370 €pro Monat. - Die Höhe des Wohngeldes berechnet sich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, der zu berücksichtigenden Miete des Wohnraums oder der Belastung bei selbst genutztem Wohneigentum sowie dem Gesamteinkommen der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder.  

4

Abschreibung (AfA)

Die Gebäudeabschreibung wird erhöht
Die lineare Abschreibung (AfA) für vermieteten Neubau wird von 2% auf 3 % angehoben. Durch diese Maßnahme sollten Investitionen in den Mietwohnungsbau erleichtert werden. 

5

CO2 Umlage

Vermieter werden an der CO2-Abgabe beteiligt. Es gibt eine Kostenaufteilung zwischen Mietern und Vermietern. Die Verteilung Vermieter/Mieter ist abhängig vom jeweiligen energetischen Gebäudezustand.

6

Homeoffice-Pauschale

Für jeden Arbeitstag im Homeoffice können Steuerpflichtige sechs Euro geltend machen. Das entspricht im besten Fall eine Verdoppelung der Abschreibungsmöglichkeiten (bisher max. 600 € - jetzt max. 1.250 €). Die Pauschale gilt auch für Haushalte, die über kein separates Arbeitszimmer verfügen.

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