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BGH Urteil: Neuer Oberboden - nur mit Schallschutz
Schallschutz muss bei Wechsel des Oberbodens eingehalten werden

Schallschutz muss bei Wechsel des Oberbodens eingehalten werden
Wenn ein Wohnungseigentümer den vorhandenen Teppich durch neue Fliesen ersetzt, dann ist er verpflichtet, die Schallschutzbestimmungen aus dem ursprünglichen Baujahr des Hauses einhalten. So urteilte der Bundesgerichtshof.
Der Fall:
Der Bewohner einer Dachgeschosswohnung hatte den bisherigen Teppichboden, der die Grenzwerte des Schallschutzes eingehalten hatte, gegen einen Fliesenboden ausgetauscht. Durch den neuen Fliesenbelag wurden dann allerdings die Grenzwerte erheblich überschritten.
Aufgrund der nun aufgetretenen Trittschalllärmbelästigung klagte der Eigentümer der unter dem Verursacher liegenden Wohnung und verlangte, dass ein Oberboden verlegt wird, der die Schallschutzrichtlinien einhält.
Das Urteil:
Der BGH gab dem klagenden Eigentümer mit der Begründung Recht, dass Eigentümer einer Wohnung bei einem „geordneten Zusammenleben" darauf zu achten hätten, dass beim Austausch des Fußbodenbelags die Nachbarn nicht mit unzumutbarem Trittschalllärm belästigt werden. Der Eigentümer der oberen Wohnung muss einen neuen Oberboden verlegen, der die Schallschutzrichtlinien einhält.
BGH Urteil vom 26. Juni 2020 - V ZR 173/19
Quelle und weitere Details: Bundesgerichtshof

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